Wie man Sinn in der eigenen Arbeit findet

Wie man Sinn in der eigenen Arbeit findet - Blog

Liebe Blogleser,

gerade lesen wir “Start with Why” vom großartigen Simon Sinek. Das Buch berührt uns sehr, denn auch wir haben mit “Warum?” angefangen, als wir bei der SEC GmbH uns entschieden haben in die Mediation zu gehen. Mediation Schubert hat eine Mission.

Unsere Überzeugung.

Sie finden auf unserer Webseite unsere Mission, unsere Überzeugung, unser WARUM. Ich möchte hier unseren Top-Mediator Martin zitieren:

“Schon als Schüler auf dem Schulhof hatte ich nie das Verlangen meiner Meinung und meiner Auffassung mit den Fäusten Gehör zu verschaffen. Worte und intensive Kommunikation, so war ich schon in meiner Kindheit überzeugt, sind das mächtigste Werkzeug um Auseinandersetzungen erfolgreich zu bestehen und zu beenden. Auch als Geschäftsführer diverser Firmen und seit 2006 als Gesellschafter-Geschäftsführer meiner eigenen GmbH, der SEC GmbH Mediation, wollte ich immer wissen, was sich hinter dem Gesicht und den Handlungen der Mitarbeiter verbirgt. Ich wollte erkennen, was die Bedürfnisse, was die wirklichen Interessen sind. Nicht weil ich neugierig bin, sondern weil es meine innere Überzeugung ist, dass jeder Mensch etwas in sich trägt, was ihn antreibt. Ich will begreifen, weshalb es manchmal zu Auseinandersetzungen, zu Konflikten kommt, die im ersten Anschein unüberbrückbar scheinen. Wie oft habe ich mich gefragt, weshalb gerade zwei Menschen, Mitarbeiter oder gar ganze Teams genau jetzt über diesen oder jenen Punkt streiten. Ich wollte es verstehen und das Problem lösen. Genau deshalb habe ich mich vor einigen Jahren dazu entscheiden, meine Leidenschaft die Mediation zum Beruf zu machen.”

Werte als Mediator und Mensch

Dem kann ich mich nur anschließen, denn ich erkenne mich in Martins Schulhof-Erlebnissen absolut wieder. Seit einigen Jahren arbeite ich nun für die SEC GmbH und Mediation Schubert und habe mich in der Zeit intensiv mit der Mediation befasst. Mag sein, dass es sich dabei um Confirmation Bias handelt, aber ich sehe einen Großteil der Probleme durch Miss-Kommunikation und Ego entstehen. Gerade mit Menschen fremder Sprache entstehen gerne und häufig Missverständnisse. Hier ist die Kommunikation eben noch schwieriger. Ich habe 8 Monate in Frankreich gelebt und habe erst dort gemerkt wie sehr ich abhängig bin von einfacher, klarer Kommunikation. Zu Beginn war ich dem Französisch nämlich längst nicht so mächtig, wie ich mir das davor eingeredet habe. Mehr und mehr musste ich ein Gespür für Körpersprache, Gestik, Mimik entwickeln. Vor allem aber ist eins wichtig: Empathie! Es nicht persönlich zu nehmen, wenn es mal ein Missverständnis gibt. Wir wollen doch alle nur gut durch den Tag kommen. No bad feelings.

Kaum war ich zurück in Deutschland war ich beinahe berauscht von den unendlichen Möglichkeiten, die mir offen stehen in meiner Sprache. Ich traf Menschen und dachte nur zu häufig: “Wow, ich kann ja alles sagen. Mir fehlen keine Worte. Ich kann mich hundert Prozent akkurat ausdrücken. Unfassbar!” Das hat mir eine unglaubliche Wertschätzung für Kommunikation und Empathie gegeben. Seither gehe ich ohne große Konflikte durchs Leben und wenn sie doch auftreten so sind sie nur von kurzer Lebensdauer. Dies macht mich dankbar und zufrieden. Das Gefühl von Dankbarkeit und Zufriedenheit vergrößert sich nur noch, wenn man es teilt. Wo hat man bessere Möglichkeiten diese zu teilen als mit Mediation zu arbeiten? Nirgends.

Mediation verkörpert unsere Werte.

Martins und meine Erlebnisse haben uns letzten Endes zur Mediation geführt. Konflikte lösen mit Herz und Empathie – das erfüllt uns. Deswegen gibt es für uns kein Burnout. Arbeit fühlt sich nicht wie Arbeit an. Man fühlt, dass man ein Teil des großen Getriebes dieser Welt ist. Und das ist ein wunderbares Gefühl, das wir mit allen teilen wollen.

Wenn jemand ein Warum hat, erträgt man fast jedes Wie!

Wie sieht es bei Ihnen aus? Fühlen Sie sich erfüllt in Ihrer Arbeit? Oder hadern Sie häufig damit? Lassen Sie es uns gerne wissen, wir finden das Thema hochgradig spannend.