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Mediation Schubert: Aufnahme Sonnenuntergang mit Radfahrer im Vordergrund

Wie Sie Ihren Horizont erweitern

Home-Office

Liebe Blogleser, Sie erinnern sich, dass ich seit letztem Eintrag aus Paris schreibe. Nun, es sind zwei weitere Wochen vergangen und aktuell wird das „Home-Office“ zum „Wohnheim-, Bibliotheks-, Universitäts-Office“. Aktuell sitze ich in der Bibliothek Ste Geneviève beim Panthéon und tippe diese Zeilen, während zu meiner Linken jemand mit laut kratzendem Füllfederhalter Notizen macht und zu meiner Rechten jemand so laut aus seiner Wasserflasche trinkt, wie ich es noch nie gehört habe. Es gibt angenehmere Orte um Blogartikel zu schreiben, es gibt aber auch deutlich schlimmere! Sie erkennen bestimmt selbst, welches der Bilder die Bibliothek zeigt. Nun denn, Sie haben jetzt eine ganz wunderbare Vorstellung davon, wie es so hinter den Kulissen eines Blogeintrags aussieht!

Natürlich wusste ich schon bevor ich hierher gezogen bin, dass Charakterbildung sehr wichtig ist. Ohne eine ausgebildete Persönlichkeit und die ständige Arbeit daran, wäre die Arbeit in der SEC GmbH und für Mediation Schubert gar nicht denkbar. Mehr denn je wird einem hier bewusst, wie sehr das aber auch verbunden damit ist, bewusst aus der Komfortzone herauszutreten und neue Erfahrungen zu machen, den eigenen Horizont zu erweitern. Hier befindet man sich im Grunde ständig außerhalb der Komfortzone. So sehr, dass man außerhalb eine neue findet. 

Gerade eine fremde Sprache zu sprechen birgt eine tägliche Herausforderung. Doch die 24/7 Erfahrung des „Ausgesetztsein“ einer Sprache ist so viel fruchtvoller als die zwei Schulstunden pro Woche, die wir alle zu unserer Schulzeit erlebt haben. Ich bin überzeugt, dass Erwachsene genauso schnell eine Sprache lernen können wie Kleinkinder, wenn man sich nur die gleichen Eigenschaften zu eigen macht und in den selben Umständen befindet. Das heißt erstens: ohne Angst in unangenehme Situationen gehen, wie ein Kind, das einfach etwas tut ohne zweimal darüber nachzudenken, und zweitens: nicht stupide Vokabeln lernen, sondern die Sprache mit Leben füllen. Und dafür gibt es im Grunde nur den einen Weg: ab ins kalte Wasser und in die Ferne ziehen. 

Lesen, Reisen und Schreiben macht Sie zu einem besseren Menschen.

Ich habe Ihnen noch ein paar Bilder eingefügt, damit Sie auch etwas zu schauen haben 😉 diese Stadt ist nicht nur optisch ein Schmankerl! Weiter empfehle ich Ihnen den Ted-Talk über das Lebensgefühl des Sprachen erlernen. Denn eine andere Sprache heißt meist auch eine andere Art zu Denken! Sie finden Ihn über den Button!

HORIZONT ERWEITERN

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)