Wie man richtig Feedback gibt

Liebe Blogleser, in einem früheren Blogbeitrag haben wir schon einmal vom Unternehmernetzwerk BNI geschrieben. Ein wichtiges Element ist dort der Austausch der verschiedenen Unternehmer. Konkret: man gibt sich gegenseitig offenes, ehrliches und konstruktives Feedback! Das passiert nicht nur so nebenbei, sondern ist auch explizit erwünscht, beispielsweise nach den 10-Minuten-Präsentationen, bei denen jedes der Mitglieder Gelegenheit hat sich und sein Unternehmen den anderen vorzustellen. 

Nun, es ist bekannt, dass es nicht allen leicht fällt eine schöne Präsentation zu halten. Dabei bemerkt man eventuell gar nicht, dass vermeidbare Fehler gemacht werden. Wir von der SEC GmbH haben es daher auch zu unserer Aufgabe gemacht den anderen Mitgliedern wirklich konstruktives Feedback zu geben. Wie es nun mal so ist, kann man auch daraus eine Kunst machen 😉 im heutigen Blogbeitrag wollen wir aber mal zwei interessante Tipps zum wirklich guten Feedback machen. Viel Spaß!

Innehalten

Pausieren Sie kurz die Emotion, die Sie verleitet direkt einen Kommentar abzugeben und vergegenwärtigen Sie sich, dass Sie Ihrem Gegenüber jetzt etwas Gutes tun, ein wirklich konstruktives nützliches Feedback geben wollen. Darüber hinaus: denken Sie daran, dass diese Person in jenem Augenblick ihr Bestes gegeben hat. Eventuell hätte sie es besser machen können, wenn sie weniger aufgeregt gewesen wäre, aber für diesen Moment war es das Bestmögliche. Sich das zu verinnerlichen, erdet Sie und gibt die Grundlage für ein konstruktive Kritik.

Die Sandwich-Technik

Der Name dieser Technik basiert auf den 3 Teilen eines Sandwich. Der erste Teil des Sandwich besteht aus drei Dingen, die sie positiv fanden inklusive einer Begründung. Beispiel: “Mir hat sehr gut gefallen, wie du deine Geschäftsidee präsentiert hast. Die Fotos deiner Arbeitsweise haben mir jetzt erst richtig klar gemacht, was überhaupt Kern deines Geschäfts ist.”

Teil 2 ist ähnlich und besteht aus einem Verbesserungsvorschlag samt Begründung. Beispiel: “Ich hätte es besser gefunden, wenn du noch etwas langsamer gesprochen hättest. Ich bin manchmal nicht hinterher gekommen, das war für mich anstrengend zum Zuhören.” Warum nur einen Negativpunkt gegenüber drei positiven? So kann die Person genau einen nächsten Schritt machen, weiß ganz genau was zu tun ist und fühlt sich nicht geknickt vom Feedback.

Der dritte Teil des Sandwich ist eine generelle Würdigung. Das kann so etwas sein wie: “Insgesamt finde ich, dass du eine schöne Präsentation gemacht hast.” Das rundet das Feedback ab und verabschiedet den Vortragenden mit einer positiven Message. 

Wie gesagt, man kann daraus wirklich eine Kunst machen. Ich persönlich erinnere mich gerne an diese Leitideen, um anderen in meinem Umfeld etwas Gutes zu tun. Ich geben Ihnen eine Hausaufgabe: versuchen Sie in den kommenden Tagen nach diesem Schema einmal Feedback zu geben. Sie werden sehen, die Leute danken es Ihnen! 

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)