Mediation Schubert: Wie Sie Ziele endlich erreichen - Blog

Wie Sie Ziele endlich erreichen können (WME-Strategie)

Ein gesundes Selbstbewusstsein öffnet Ihnen viele Türen.

Auch Konflikte lassen sich leichter durch selbstbewusstes Auftreten und Kommunikation lösen. Hier und heute endlich drei interessante Gedanken dazu!

Liebe Blogleser,
eventuell wollen Sie in zumindest einem Bereich Ihres Lebens etwas erreichen, das Sie noch nicht haben. Sie haben es vielleicht schon öfter versucht, aber es ist immer wieder gescheitert. Womöglich wissen Sie gar nicht, wie Sie es angehen können und was Sie so ganz genau möchten. Dafür präsentieren wir Ihnen heute die effektive und simple WME-Strategie. Schauen Sie sich die für sich einmal an. Ich fordere Sie auf beim Lesen dieses Blogs nicht halb abwesend im Bett zu hängen, sondern sie wirklich durchzuarbeiten mit Stift und Papier. Das macht einen großen Unterscheid

W: Wollen

Nehmen Sie einen Bereich Ihres Lebens, in dem Sie etwas erreichen möchten und dann fangen Sie an mit diesem W! Machen Sie ein großes “Wollen”, also ein großes Ziel, das Sie zum einen von innen motiviert, das wirklich das Feuer in Ihnen zum Lodern bringt und das Sie auch spezifisch machen. Das heißt, ihr Ziel sollte nicht lauten: “ich möchte bald viel Geld verdienen” sondern sich an ganze konkrete Deadlines halten und messbar sein! Dazu verlinke ich Ihnen einen Blogbeitrag von uns, der Ihnen massiv helfen wird! Machen Sie Ihr Ziel also groß und konkret, so dass es Sie herausfordert.

Ignorierenn Sie auf keinen Fall diesen Tipp! Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es gemütlicher ist einfach nur diesen Blog zu lesen als sich wirklich hin zu setzen und Ziele aufzuschreiben. Machen Sie das nicht nur an Neujahr! Die Kraft der Zielsetzung ist immer noch sehr unterschätzt.

M: Machen

Hier scheitern schon einige. Kommen Sie unbedingt vom “ich will es unbedingt” zum “ich mache es unbedingt”. Wenn Sie hier auf Hindernisse egal welcher Art stoßen, überlegen Sie sich ganz genau: was hält mich ab in die Handlung über zu gehen? Sind es nur Bequemlichkeiten? Oder Unsicherheiten? Ängste? Irgendwelche anderen Punkte, bei denen Sie noch nicht sicher sind, was Sie tun können?

Um ins Handeln zu kommen, empfehlen wir Folgendes: machen Sie einen Handlungsplan. Den ersten Schritt machen Sie dabei in den nächsten 30 Minuten! Das heißt, dass Sie z.B. ein Telefonat führen oder im Internet etwas dazu recherchieren, einen weitergehenden Plan aufstellen, Sie reservieren Blöcke im Kalender, um das umzusetzen. Machen Sie das möglichst bald, denn somit nehmen Sie die große, anfängliche Motivation mit. Warten Sie zu lange, so werden Sie womöglich lethargisch und verlieren an Momentum.

Machen Sie hier gerne kurz eine Lesepause und schreiben auf, was das für Sie sein könnte. Optimal ist es etwas, wofür Sie aus Ihrer Komfortzone rausgehen müssen und Ihnen gleichzeitig relativ viel für Ihre Zielerreichung bringt. Danach überlegen Sie wie Sie das am besten umsetzen können. Tragen Sie es sich im Kalender ein, setzen Sie Reminder.

E: Erreichen

Dieser Punkt ist beinahe selbsterklärend, aber deshalb nicht weniger wichtig! Wenn Sie stark wollen, es dann auch machen, werden Sie Ihre Ziele auch erreichen. Hier heißt es dranbleiben! Das Größte haben Sie hinter sich, hier dürfen Sie nun nicht nachlassen. Finden Sie Strategien für Sie heraus, wie Sie Gewohnheiten und Routinen festigen können. Nach einer gewissen Zeit wird die damit verbundene Anstrengung kleiner werden und Sie erreichen die Ziele ganz von selbst.

Wie gehen Sie vor?

Haben Sie schon mal diese oder eine ähnliche Strategie verwendet, um Ziele zu erreichen? Wie gehen Sie vor, wenn Sie etwas erreichen wollen? Lassen Sie uns gerne per Mail wissen oder kommentieren Sie auf Facebook!

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)

Mediation Schubert: Selbstbewusst Konflikte lösen: 3 Geheimnisse - Blog

Selbstbewusst Konflikte lösen: 3 Geheimnisse zur Kommunikation!

Ein gesundes Selbstbewusstsein öffnet Ihnen viele Türen.

Auch Konflikte lassen sich leichter durch selbstbewusstes Auftreten und Kommunikation lösen. Hier und heute drei interessante Gedanken dazu!

Liebe Blogleser,
Sie wissen es sowieso: Selbstsicherheit ist die Basis für unglaublich vieles. Allerdings artet das oft in ein Verhalten aus in Richtung “Ich bin der Schlauste, Schönste, Beste!” Machen Sie sich keine Illusionen: Sie werden dieses Spiel verlieren, denn es wird immer jemanden geben, der noch besser, noch schöner, noch schlauer, noch erfolgreicher als Sie ist. Deshalb haben wir für Sie heute drei kleine Geheimnisse gelüftet, die essentiell sind für ein gesundes Selbstbewusstsein.

1. Dank wem?

Anstatt zu schauen, wo Sie noch besser, noch selbstsicherer, noch erfolgreicher werden können, stellen Sie sich die Frage: dank wem bin ich so weit gekommen? Dank wem habe ich schon Selbstsicherheit in gewissen Bereichen? Dank wem habe ich schon Dinge gelernt? Hören Sie kurz auf mit dem Lesen, lassen Sie den Blick weich werden und überlegen sich für ein paar Minuten: dank wem bin ich heute hier? Dank wem kann ich diesen Blog überhaupt lesen? Sie werden zu Antworten kommen wie: Dank der Erziehung durch Ihre Eltern, dank Ihrer guten Lehrer, dank der Person, die diesen Blog empfohlen hat.

Damit erhalten Sie eine Selbstsicherheit gemäß “Ich stehe auf den Schultern von Riesen! Dank dieser Leute stehe ich heute hier” Dies gibt Ihnen eine ganz neue Qualität von Selbstbewusstsein und beugt arroganter Selbstverherrlichung vor!

2. Warum ist es nicht noch schlimmer?

Nehmen Sie einmal einen Bereich in Ihrem Leben, in dem Sie noch nicht so weit sind wie Sie gerne wären. Egal ob privat oder beruflich. Nun stellen Sie sich die Frage: warum ist es nicht noch schlimmer? Wenn Sie die Frage ehrlich beantworten, dann hören Sie von sich selbst etwas wie: “Na gut, weil ich in gewissen Bereichen schon einiges gut hinbekomme” Sie können mit einigen Menschen schon Konflikte gut lösen. Sie schaffen dieses und jenes immer wieder mal gut.

Auch wenn es spannend sein kann sich anzusehen, wo man noch besser werden kann, gibt es Ihnen ein unglaubliches Selbstbewusstsein zu sehen, dass es gar nicht so schlimm ist, wie Sie es sich gerne ausmalen. Diese Frage hilft Ihnen Ihre Stärken und Ressourcen bewusst anzusehen. Sie nutzen diese, um darauf aufbauend ein größeres Selbstbewusstsein zu haben.

3. Für wen?

Das ist eine spannende Frage, denn seien wir ehrlich: in manchen Situationen können wir nicht so gut für uns einstehen. Vielleicht haben auch Sie Situationen in Ihrer Vergangenheit, in denen Sie denken: “Ah Mist, da hätte ich das und das sagen sollen” Nur überlegen Sie sich mal für wen Sie den Weg gehen wollen oder etwas sagen möchten. Wenn Sie diese Frage beantworten mit “Ich trete hier für meine Familie ein!” oder “Ich tue es für meinen Partner!”, dann machen Sie es für einen höheren Zweck als für Sie selbst.

Diese Strategie beugt das Aufblasen des Ego vor. Sie erkennen, dass Sie etwas nicht nur für Sie selbst, sondern auch für diese Personen machen. Sie sind schon gut dabei und dürfen auch weiter machen. Sie gehen damit wörtlich über Sie selbst hinaus.

Was bewirkt das in Ihnen?

Können Sie diese Tipps nachvollziehen? Was bewirkt das in Ihnen? Können Sie sich vorstellen mindestens einen davon in Ihr Leben zu integrieren? Falls Sie das Gefühl haben, dass diese Techniken für ein gesundes Selbstbewusstsein Ihnen gut tun, lassen Sie es uns unbedingt wissen! Falls Sie mehr davon haben wollen, kommen Sie selbstverständlich auf uns zu!

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)

Mediation Schubert: 6 Schlüssel für erfolgreiche Kommunikation

Die 6 Schlüssel für erfolgreiche Kommunikation – Teil 2

Was macht erfolgreiche Kommunikation aus?

In diesem Artikel geben wir Ihnen keine kleinen Tipps und Tricks der Kommuniaktion, sondern fundamentale Konzepte einfach erklärt.

Liebe Blogleser, nach dem ersten Teil letzte Woche gibt es heute der zweite Teil unserer 6 Schlüssel für erfolgreiche Kommunikation. Nicht nur in der Krise, nicht nur für Konflikte. Ganz generell können diese kleinen Tipps und Tricks Ihnen helfen den Alltag zu meistern. Viel Spaß damit.

4. Selbstsicherheit

Der vierte Schlüssel heißt Selbstsicherheit. Es ist sehr wichtig innerlich gefestigt zu sein. Wenn Sie sich ihrer selbst sicher sind, dann können auch Angriffe, Beleidigungen, Themen von denen Sie keine Ahnung haben oder aber auch Positives Sie nicht so sehr umhauen. Sie können immer noch voll bei der anderen Person sein, da Sie wissen, dass Sie selbstsicher sind. Das schließt sich in keiner Weise aus, im Gegenteil, es unterstützt sich sogar. Wenn Sie von sich selbst überzeugt sind, wird es Ihnen viel leichter fallen andere von Ihnen zu überzeugen. Ein selbstsicheres Auftreten vermittelt Ihrem Gegenüber: “Der ist gefestigt in seiner Persönlichkeit!”

5. Persönlichkeit

Kommunikation, Körpersprache, Mimik, Gestik, Rhetorik, Wortwahl – all das sind tolle Dinge. Allerdings immer verknüpft mit der Persönlichkeit. Sie können noch so eine geschliffene Rhetorik haben, doch wenn jemand bei einen einen wunden Punkt findet und Sie daraufhin die Fassung verlieren, ist alles dahin. Sie geraten in schlechte Kommunikationsmuster. Eine gute Fundierung für Ihre Kommunikation ist ein starkes persönliches Fundament.  Konkret heißt das: folgen Sie klar Ihren Werten und stehen Sie zu Ihnen. Dadurch werden Sie auch charismatisch und authentisch.

6. Wertschätzung

Dies ist der wichtigste Punkt. Sie können noch so selbstsicher, charismatisch, mit gefestigter Persönlichkeit und beim anderen Präsent sein: wenn Sie keine Wertschätzung für Ihr Gegenüber haben, bringt all das andere nicht viel. Versuchen Sie sich im Gespräch also nicht zu profilieren oder voreingenommen zu sein. Stattdessen finden Sie heraus: was ist das Interessante an dieser Person? Wie kann ich ein spannendes Gespräch mit ihr führen? Das gilt auch für Ihnen schon länger bekannte Freunde, denn allzu oft nehmen wir diese als selbstverständlich.

Bringen Sie Wertschätzung auf. Gerade bei Meinungsverschiedenheiten und stressigen Situationen. Versuchen Sie in der nächsten Situationen mit unterschiedlichen Meinungen anzuerkennen, dass zwar Ihre Ansichten unterschiedlich sein mögen, Sie aber die andere Person wert schätzen. Machen Sie klar, dass Ihnen bewusst ist, dass Ihr Gegenüber auch gute Seiten hat und womöglich gerade durch schwere Zeiten geht.

Mehr? Lesen Sie den Beitrag von letzter Woche…

…wenn Sie ihn nicht ohnehin schon gelesen haben. Denn dort haben wir 3 weitere Tipps und Tricks für Sie. Wie gefallen Ihnen unsere Beiträge zu Kommunikation? Kommunikation ist ein essentieller Faktor beim Auflösen von Konflikten. Haben Sie ein Thema, das Sie sehr interessiert? Mailen Sie uns und wir bloggen gerne darüber!

Bis nächste Woche!

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)

Mediation Schubert: Aufnahme von einem Business Meeting und Mitarbeitern die ein Puzzle zusammensetzen

Die 6 Schlüssel für erfolgreiche Kommunikation – Teil 1

Was macht erfolgreiche Kommunikation aus?

In diesem Artikel geben wir Ihnen keine kleinen Tipps und Tricks der Rhetorik, sondern fundamentale Konzepte einfach erklärt.

“Isch babbel wie mer de Schnabl gewachse is” Das mag Ihnen, liebe Blogleser, zwar eine gewisse Lockerheit geben, allerdings vernachlässigen Sei damit den ersten Schlüssel für erfolgreiche Kommunikation!

1. Verantwortung

Psychotherapeuten können mit der Art wie Sie etwas sagen tiefgreifende psychische Störungen therapieren. Diese sind häufig durch schlechte Kommunikation überhaupt erst induziert worden. Genau darin findet sich der erste Punkt wieder: erkennen und übernehmen Sie Verantwortung für das mächtige Werkzeug Kommunikation! Worte können Wunder wirken und zugleich vieles zerstören. Einzelne Sätze können unglaublich lange nachwirken. Es können tolle Sätze sein, die einen bekräftigen und beiläufige Bemerkungen, die Personen tief verletzen. Seien Sie sich dessen bewusst.

2. Empathie

Ein großer Teil gelungener Kommunikation besteht darin, wie Sie Ihren Fokus ausrichten. Wenn Sie sich fragen, wie Sie eine Rede halten, überlegen Sie: wer sind Ihre Zuhörer? Wenn Sie sich fragen, wie Sie jemanden für sich gewinnen können, überlegen Sie: wer ist der Gesprächspartner? Haben Sie Empathie, seien Sie bei der anderen Person. So können Sie Ihre Kommunikation auf die andere Person einstimmen und damit auch emotional bei der anderen Person sein.

3. Präsenz

Präsenz bedeutet genau das, wonach es sich anhört. Nicht am Handy zu sein und mit den Gedanken ganz woanders, während Ihr Gegenüber spricht. Stattdessen wirklich vollkommen bei der anderen Person zu sein. Das bedeutet auch zusätzlich, dass Sie sich mit der anderen Person verbinden und Sie eine unglaubliche Wahrnehmungsgenauigkeit haben. Oft erreichen uns Fragen wie z.B.: “woran sehe ich denn jetzt, ob mein Produkt gut ankommt?” Ein einfacher wie wirksamer Tipp: Schauen Sie genauer hin, bzw. hören Sie genauer hin. Körpersprache, Mimik, Gestik, Wortwahl – dadurch können Sie schon unglaublich viele Informationen von Ihrem Gesprächspartner bekommen. Auch Sie senden diese Signale. Bleiben Sie also präsent und beobachten Ihr Gegenüber.

Neugierig? Nächste Woche mehr!

Dies sind drei erste Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation! Nächste Woche geht es weiter mit drei weiteren Tipps.
Wundern Sie sich woher wir all dieses Fachwissen hernehmen? Langjährige Erfahrung! Dennoch: wir bilden uns ständig weiter! Sind Sie interessiert an guten, hilfreichen Büchern zum Thema? Künftig wird es von uns zu jedem Blogbeitrag eine Buchempfehlung geben!

Bis nächste Woche!

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)

Mediation Schubert: Aufnahme von jungen Menschen mit Handy in der Hand

5 gefährliche Worte, die Sie vermeiden sollten!

5 Wörter

Selbst einzelne Worte können in der Kommunikation eine enorme Wirkung auf Sie selbst und auf andere haben. Deshalb geben wir Ihnen in diesem Video 5 Wörter mit, die Sie vermeiden sollten!

Liebe Blogleser,
falls Ihnen der Quickie von letzter Woche gefallen hat: auch diese Woche haben wir wieder einen kompakten Happen zusammen gestellt mit kurzen, knackigen Tipps, die Sie leicht in den Alltag umsetzen können, um Ihre Kommunikation zu verbessern und damit auch Konflikte vorbeugen können. Vermeiden Sie diese 5 Wörter:

1. Stress

Wir verwenden es so oft, wenn wir gefragt werden: “Wie geht’s dir?” – “Ich bin gerade gestresst. Habe so viele Termine gerade und der Stress lastet so stark auf mir.” Das klingt nicht nur negativ, sondern hat tatsächlich auch eine negative physiologische Wirkung auf Ihren Körper. Sie schaden sich also selbst damit und sollten stattdessen eine andere Formulierung nutzen.

Statt zu sagen “Die Situation mit meiner Familie stresst mich gerade” probieren Sie doch “Bei der Situation mit meiner Familie bin ich mir einfach nicht sicher woran ich gerade arbeiten kann”. Diese Formulierung lädt auf eine Diskussion über den Lösungsweg ein. Ein sehr viel produktiveres und sinnvolleres Gesprächsthema!

Auch den Stress durch die Termine können Sie besser formulieren. Statt “Ich bin gerade so gestresst” versuchen Sie “Ich habe einige neue Projekte bekommen mit vielen neuen Terminen. Das sagt dasselbe inhaltlich aus, aber auf eine Art und Weise, die erstärkend für Ihren Körper ist.

2. Hoffen

In machen Situationen gibt es gute Verwendung für dieses Wort, wie zum Beispiel: “Ich hoffe, dass die Corona-Krise möglichst schnell vorüber geht”, denn das liegt außerhalb unseres Einflussbereiches. Doch in den meisten Situationen können Sie das Wort “hoffen” einfach komplett weglassen.

Ein Beispiel: statt “ich hoffe, dass das Bewerbungsgespräch gut läuft” sagen Sie “Ich gebe alles dafür, dass ich mich bei diesem Vorstellungsgespräch gut präsentiere”. Somit lenken Sie den Fokus auf das, was Sie selbst beeinflussen können. Sie ermächtigen sich selbst durch diese Formulierung, anstatt sich durch ein “ich hoffe” von äußeren Umständen abhängig zu machen.

3. Müssen

“Ich muss dies, ich muss das, dann muss ich noch das machen und das auch noch. Danach muss ich…” – Dieses Wort legt einen großen Zwang auf Sie und macht Ihre eigenen Entscheidungsfreiheit damit kleiner. Wie wäre es mit “Ich will noch das und das machen” oder “Danach werde ich noch das und das machen”? Vermeiden Sie das Wort “müssen”, denn damit schwächen Sie sich nur.

4. Nicht können

Oft ist es so, dass ein “Ich kann morgen nicht um 16 Uhr kommen” tief im Ihrem Inneren eher ein “ich WILL morgen nicht um 16 Uhr kommen” – Sie haben die Logik inzwischen durchschaut. Ermächtigen Sie sich selbst durch Ihre Wortwahl. Dies funktioniert auch bei Fähigkeiten. Sie haben angefangen Französisch zu lernen? Dann sagen Sie anstatt “Ich spreche nicht gut französisch” eher “Ich spreche NOCH nicht gut Französisch”

5. Keine Zeit haben

Der König unter den gefährlichen Phrasen. Können Sie sich inzwischen selbst eine Alternative überlegen? Geeignete Formulierungen sind z.B. “Ich will mir dafür keine Zeit nehmen, weil ich gerade andere Prioritäten habe” oder “Ich nehme mir dafür keine Zeit, denn gerade sind mir andere Dinge wichtiger”. Das kommt auch ein wenig auf den Kontext an, aber im Kern kommunizieren Sie damit, dass Sie Herr über Ihre Zeit sind.

Wichtig ist…

…dass diese Wörter nicht per se tabu sind, sondern ihre übermäßige Verwendung im Alltag reduzieren sollten. Falls Sie noch andere Wörter haben, die gefährlich sein könnten, teilen Sie uns diese gerne mit! Wir lesen uns im nächsten Blogbeitrag!

Ihr Team der Mediation Schubert

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)

Mediation Schubert: Aufnahme von Familie beim Drachen steigen lassen mit Kind auf den Schultern des Vaters

3 psychologische Kommunikations-Tricks, die Sie sofort anwenden können

3 nützliche Tricks

Heute erhalten Sie 3 nützliche psychologische Kommunikations-Tricks, die Sie sofort anwenden können, um Ihre Kommunikation zu verbessern. Probieren Sie diese doch einfach mal in Ihrem Alltag aus.

Liebe Blogleser,
diese Woche haben wir einen etwas kompakteren Beitrag für Sie. Drei kurze, einfache Techniken, die Sie sofort im Alltag anwenden können. Wir bei der SEC GmbH verwenden verschiedene Methoden, z.B. in unseren Verhandlungstrainings. Heute präsentieren wir die drei nützlichsten!

1. Zustandsübertragung

Wenn wir uns in einer gewissen Weise fühlen, kann sich das auf andere Personen übertragen. Das klingt zwar zuerst nach Magie oder etwas surreal, tatsächlich ist es aber so, dass Forscher herausgefunden haben, dass wir alle sog. “Spiegelneuronen” im Gehirn haben. Diese Neuronen mimen auf unbewusste Weise nach was andere Personen machen. Sie können dies im Alltag beobachten:

  1. Wir mögen Leute, die lächeln. Ganz einfach, weil das bei uns gespiegelt wird und dann positive Emotionen hervorruft.
  2. Wir mögen Leute nicht, die nervös sind, sich immer kratzen, usw. Denn auch das übertragt sich innerlich auf uns.
  3. Menschen, die bei Präsentationen langweilig, energielos, lustlos vortragen. Auch das geht auf uns über.

Sie kennen diese Situationen! Die einfache Schlussfolgerung lautet also: fühlen Sie sich genauso, wie sich Ihr Gegenüber fühlen soll!

2. Kommunikative Spezialeffekte

Diese sehen wir vor Allem in Serien, Musikvideos oder Filmen. Diese können Sie in Ihre eigene Kommunikation, in Ihre Körpersprache, in Ihre Stimm-Modulation einbauen, um Ihrer Wortwahl ein wenig mehr Dynamik zu geben.

Konkret heißt das: verwenden Sie ab und an mal “besondere” Wörter, die auffallen. Variieren Sie Ihre Sprech-Geschwindigkeit: mal schneller, mal langsamer. Mal höher, mal tiefer. Mal kurze, mal lange Pausen. Betonen Sie Ihre Körpersprache mal mehr und dann mal weniger.

Darüber hinaus: benutzen Sie den Namen Ihres Gegenübers! Kennen Sie das, wenn Sie auf einer lauten Party sind und dann plötzlich von der anderen Seite des Raumes Ihren Namen hören? Ihre Aufmerksamkeit wandert direkt dort hin! Ein weiteres, sehr simples Mittel, um Ihre Kommunikation zu stärken.

3. Strategischer Optimismus

Optimismus mag für den Pessimisten natürlich irrational wirken. Trotzdem ist es wichtig das auch in der Kommunikation zu kultivieren und zwar aufgrund von zwei Dingen:

  1. Wir haben eine selektive Wahrnehmung. Wenn wir uns positiv auf Dinge einstimmen – auf uns selbst, auf unser Thema, auf die Situation – dann werden auch andere bei diesen Dingen eher die positiven Seiten sehen. Stichwort “Spiegelneuronen” 😉
  2. Dadurch, dass Sie eine positive Einstellung haben, werden Sie das auch subliminale körpersprachliche Zeichen ausstrahlen. Diese werden Pessimisten nicht haben.

Falls Sie Pessimist sein sollten, bitte ich Sie: probieren Sie es doch einfach mal aus. Visualisieren Sie in einer Stresssituation das bestmögliche Outcome!

Das waren unsere 3 Tipps für kommunikativen Erfolg. Was gefällt Ihnen mehr: kurze knackige Blogs oder längere mit mehr Tiefgang? Schreiben Sie uns doch auf m.haase@sec-t.de! 😉 Bis nächste Woche!

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)