Burnout: die besten Tipps dagegen!

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Ich fühle mich ausgebrannt!

Was kann ich dagegen tun? Wie kann ich dem vorbeugen? Sollte ich meinen Job kündigen? Antworten auf diese Fragen finden Sie im heutigen Blogbeitrag.

Liebe Blogleser, hat Sie die Frage im Titel schon einmal beschäftigt? Wir bei der Mediation Schubert bemerken, dass dies ein aufkommendes Thema ist. Häufig bekommen wir Fragen dazu, nicht nur von Kunden, sondern auch von Partnern. Auch im Rahmen unserer ganz eigenen Persönlichkeitsentwicklung haben wir festgestellt, dass das ein nicht zu unterschätzendes Thema ist. Die beste Prävention gegen Ausbrennen ist sich der Sache überhaupt einmal bewusst zu werden. Wir wollen Ihnen in diesem Beitrag heute ein paar konkrete Tipps dagegen mitgeben.

Wie entsteht ein Burnout?

Ein zentraler Auslöser ist ein Klassiker: Stress. Dieser hat meistens seinen Ursprung in Ihrem Job und kommt oft zusammen mit diesen Umständen:

  • zu hohe Erwartungen, von außen wie von sich selbst
  • fehlende Möglichkeiten zur Einflussnahme
  • kein Ausgleich zur Anspannung
  • ungenaue Vorgaben im Job
  • lange und wechselnde Arbeitszeiten
  • schlechtes Betriebsklima
  • Angst vor der Zukunft

5 Tipps zur Prävention!

  • Nehmen Sie sich Zeit für sich! Planen Sie ganz bewusst Zeit zum Nichtstun oder für ein Hobby ein. Das hat auch mit Prioritätensetzung zu tun. Nehmen Sie sich einen “heiligen” Tag der Woche, an dem Sie absolut nichts arbeiten.
  • Konflikte offensiv angehen! Lassen Sie offene Konflikte nicht ungelöst. Sie zermürben Sie sich nur. Falls Sie ein Problem mit einem Kollegen haben, sprechen Sie dies offen an.
  • Frust entsteht, wenn berufliche Kompetenzen und Erfolgskriterien nicht klar definiert sind. Schaffen Sie sich emotionalen Halt durch Gewissheit.
  • Üben Sie das Nein-Sagen! Es kann zwar manchmal unangenehm sein, doch wenn Sie ständig Ja zu allen sagen, fühlen Sie sich bald wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss! Lassen Sie sich nicht ausnutzen und sagen auch mal Nein!
  • Erreichbarkeit reduzieren: Schalten Sie ab und an ganz bewusst das Smartphone aus. Sie müssen nicht ständig erreichbar sein. Setzen Sie sich hierfür eine feste Zeit nach der Sie nicht mehr erreichbar sind.

Nun, eventuell ist es schon zu spät, wenn Sie diesen Blogbeitrag lesen. Was ist also zu tun, wenn Sie schon ein Burnout haben?

5 Maßnahmen gegen Burnout!

  • Erlauben Sie sich Pausen! Sie müssen nicht von früh bis spät durchschuften. Niemand nimmt es Ihnen übel, wenn Sie zwischendurch eine wohlverdiente Pause machen. Sie glauben vielleicht, einen besonders guten Eindruck zu machen, wenn Sie auf Ruhezeiten verzichten. Oder Sie werden so den Erwartungen gerecht. Falsch! Das Gegenteil wird passieren. Machen Sie also mehr Pausen und lassen Sie sich nicht davon abhalten. Vieles kann warten.
  • Erwartungen senken! Ambitionen und Ziele sind wichtig. Aber diese müssen auch realistisch bleiben. Wenn Sie Unmenschliches von sich verlangen, können Sie den eigenen Erwartungen nie gerecht werden. Fangen Sie lieber klein an und setzen Sie sich Ziele, die in kurzer Zeit umzusetzen sind. Das baut Druck ab und schafft erste Erfolgserlebnisse.
  • An Freunde und Familie wenden! Viele Betroffene schotten sich vollkommen ab und isolieren sich von ihrem Umfeld. Fatal! Der Rückhalt von Freunden und Familie ist ein wichtiger Faktor, um einen Burnout zu überwinden. Vertrauen Sie sich Ihren Liebsten an und bauen Sie darauf, dass diese Sie unterstützen.
  • Keine Angst vor Veränderung! Wer unter einem Burnout leidet, kann nicht so weitermachen wie bisher. Das fällt aber vielen schwer. Veränderungen können zusätzliche Angst verursachen. Zudem glauben Betroffene keine Kraft zu haben, um solche Veränderungen zu bewirken. Ein Irrglaube. So zu leben, wie bisher, hat Sie hierher – in den Burnout – gebracht. Nichts zu verändern, wird auch den Burnout nicht behandeln können. Sie MÜSSEN sich also verändern, um gesund zu werden. Auch hier kann das Umfeld helfen, um aus der beruflichen Situation herauszukommen und gesündere Rahmenbedingungen zu schaffen.

Noch Fragen?

Wir als Mediatoren können nicht die selbe Aufgabe wie ein Arzt erfüllen, der immer der richtige Ansprechpartner bei Burnout ist. Dennoch wollen wir Sie ermutigen auf uns zu zu kommen, falls Sie mehr zu dem Thema wissen wollen. Auch in vertrackten Situationen mit Kollegen oder Chefs, die zu einem Burnout führen können, bieten wir professionelle Hilfe bei der Konfliktlösung an. Zögern Sie nicht, falls Sie Fragen haben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Autor: Marc Haase
Junior Consultant SEC GmbH
Economics (B.Sc.), Political Science (M.A.)